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Wie alles wirklich funktioniert : Zeit gewinnen

Liebe Leser,

wer hat bemerkt, dass der neue Beitrag zu Wie alles wirklich funktioniert : schon seit Tagen überfällig ist?

 

Herzner Zelten Zeit
Ich habe letzten Mittwoch offline auf einem ziemlich interessanten Campingplatz
in der deutsch-schweizerischen Grenzregion gezeltet
(links von der Mitte steht mein Zelt und verdeckt den erleuchtete Wohnwagen halb).

Es gibt Dinge, die sich der Wahrnehmung entziehen, wenn man nicht darauf hindeutet. Interessant hierbei ist, dass es ja eigentlich im Sinne einer Autorin ist, wenn keiner bemerkt, dass sie ihre Arbeit nicht tut. Sie könnte sich das Phänomen zu nutze machen und eben nicht auf den Makel hindeuten.
Die beste Variante wäre wohl, über einen Termin, den sie nicht fristgerecht einhält, den sie sich ohnehin selber gesetzt hat und der deswegen eigentlich niemanden von sich aus interessiert, einfach nichts zu schreiben.
Das Beste wäre, sich selbstgefällig so zu verhalten, als sei das doch aus allgemein bekannten Gründen vollkommen selbstverständlich, das zwischen zwei Texten fast eine Woche mehr vergehe als sonst. So käme der eine, sich vielleicht doch wundernde Leser, auf den Gedanken, er habe sich wohl im Datum geirrt und es sei seine Schuld.

Ich tu aber nicht immer das, was das Beste wäre. Ich tu lieber das, was ich schön finde.

 

Herzner Hegenheim Zeit
Donnerstags war ich dann offline in Hégenheim in der Fabrikculture (Frankreich).
Hier ist mein Zelt besser zu erkennen.

 

Gerade fällt mir Folgendes auf: Der Satz „Ich tu aber nicht immer das, was das Beste wäre. Ich tu lieber das, was ich schön finde.“ ist vielleicht schon eine erste Antwort auf die erste Frage eines ganzen Bündels, das in Gänze in nicht allzu ferner Zukunft beantwortet worden sein wird:  „In der Kunstwelt fand dein Werk allerdings zu Unrecht nur geringe oder zumindest nur stille Beachtung. Woran liegt das?“

Ich danke Axel Kopp herzlich für diesen hier soeben auszugsweise zitierten Kommentar vom 24. April und die darin enthaltenen Lorbeeren oder auch Blumen, die schön zu lesen sind, von denen man sich aber auch und vielleicht gerade deswegen nichts kaufen kann. Was wiederrum um Himmels Willen nicht Herrn Axel Kopp, sondern höchstens dem – jetzt Achtung – System vorzuwerfen ist. Weiterhin Lorbeeren oder Blumen verteilen Herr Kopp – gerade gegen das System nämlich! Richtig so.

Die ausführliche Antwort – auf die Kunst getrimmt und spezialisiert – ist noch unterwegs und zeltet, glaube ich, gerade irgendwo im Schwarzwald (offline).

Bis bald sehr herzlich
Katrin Herzner