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Hyperreale (Wieder)aneignung

In Google Earth baut sich der namensgebende Superkonzern aus dem Valley die Welt auf den eigenen Servern nach. Zum Konstruktionsverfahren von Google gehört eine Kombination aus Luftbildern und Satellitenfotos, welche durch ImageAnalyse- und Photogrammetrie-Software gejagt wird, die die aufgenommenen Orte in 3-D-Modellen rekonstruiert. Die so erzeugten 3-D-Modelle werden auf den Servern von Google gespeichert und können nicht heruntergeladen werden.
Unsere Städte wurden modelliert, digitalisiert und dann weggesperrt. Wir können Googles digitale Welt nicht ändern, bearbeiten oder neu aufbauen, wir können sie nur passiv betrachten.
Das Projekt „In-Camera-Proceedings“ des Künstlers Jack Wolf akzeptiert Googles Richtlinien nicht. Die Arbeit visualisiert den technischen Prozess, wie wir unseren Raum zurückholen können – es ist ein Tutorial zur Rückeroberung unserer virtuellen Welt. Eine virtuelle Drohne ist darauf programmiert, durch Google Earth zu fliegen und hunderte von Bildern von dem digitalen Terrain aufzunehmen. Diese Fotos werden durch dieselben Algorithmen gejagt wie die Luftaufnahmen von Google. Wir scannen den Scan und laden ihn dann auf einen Server hoch, von dem ihn jeder wieder herunterladen, verändern und besitzen kann.

Zum Projekt und zur Webseite von Jack wolf geht es hier.